About Graffiti

Was ist überhaupt diese Graffiti?

 

Yo Leute, über das Thema lässt sich bestimmt einiges erzählen aber lass uns mal sachlich bleiben. Wir wollen ja auch das alle was lernen….

Also hier eine kleine Definition was Graffiti eigentlich bedeutet und warum es überhaupt existiert :


—

Trotz der Variabilität in der Gestaltung kann man festlegen, dass das eine „Graffiti-Piece“ in seiner klassischen Form zusammengesetzt wird aus Buchstaben- oder Zahlen-Kombinationen, welche eine
Körperlichkeit besitzen. Umrandet werden diese mit einer Kontur, der sogenannten Outline und meist mit Licht- und Schatteneffekten versehen, oder einen dreidimensionalen Effekt durch „Blocks“, welche das Werk vom Untergrund abzuheben versucht.

Der Körper ist innerhalb der Kontur mit Farbe gefüllt, dem „Fill-In“ und außerhalb der Umrandung kann
ein Hintergrund gemalt werden, der „Background“. Dies sind die bekanntesten und meist verwendeten Stilmittel zur Gestaltung eines durchschnittlichen Graffiti. Neben dem Style-Writing stellt das „Tagging“ den zweiten Hauptbestandteil des Graffiti dar. Hier geht es um das Übertragen des Alias, mittels Sprühdose, Stift oder Ähnlichem, in der Art, die mit einer Unterschrift zu vergleichen ist.
So wird auch innerhalb der Szene oftdiskutiert, was als Graffiti bezeichnet werden darf und was nicht. Ist es kein Graffiti mehrsobald es keine „Outline“ besitzt, oder gar einem Buchstaben der Wiedererkennungswert
fehlt? Der Antrieb zu dieser Diskussion liegt meist darin begründet, dass eine klare
Abgrenzung zu Street-Art vollzogen werden will.
Diese Disziplin ist innerhalb des Graffitikosmos aus verschiedenen Gründen verpönt. Es findet zwar beides auf der Straße statt und bedient sich in manchen Teilen ähnlichen oder gleichen Werkzeugen. Pauschal wird
Künstler*Innen der Street-Art vorgeworfen, nicht die selben Herausforderungen und
Gefahren, wie Graffiti-Künstler*Innen einzugehen.
Es ist in manchen Fällen möglich, das Werk in Räumen, wie Werkstätten, Ateliers oder Wohnungen anzufertigen und innerhalb von wenigen Sekunden oder Minuten anzubringen. Es ist aber zu beachten, dass bei legal zu gestaltenden Wänden, der sogenannten „Hall-Of-Fame“, bzw. kurz „Hall“, oder „Fame“, das Argument des Risikos nicht wirkt und
trotzdem ein Graffiti auf dieser Fläche als vollwertiges Graffiti anerkannt wird. Es wird aber
nach anderen Bewertungskriterien beurteilt. Zudem gibt es noch weitere
Unterscheidungen in der Begriffserklärung, welche den Begriff Graffiti weiter
spezialisieren. Es gibt Stilrichtungen, welche nicht den oben genannten Vorgaben eines klassischen „Graffiti-Piece“ entsprechen und doch in die selbe Kategorie eingeordnet werden. Der sogenannte „Anti-Style“ ein solche Herangehensweise.
Hier werden Brüche mit den den ursprünglichen „Regeln“ der Gestaltung gemacht. Keine
Outline oder bewusst unsaubere Ausarbeitung von Flächen dienen hier als
gestalterisches Mittel, um, meist bewusst, eine Abgrenzung vom festgefahrenen Konsens
der Kreation zu erwirken.


——

Nun wisst ihr auch worum’s hier geht. Alles zur history könnt ihr euch selber beibringen wenn ihr euch diese classics“ hier rein zieht Yo vielen dank fürs Interesse, passt auf euch auf und viel Spaß!

Style Wars (1983) – link

Subway Art (1984) – link

Deutsche Graffiti history – link